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Für die Patientengruppe, denen die Überwindung zum Selbstspritzen fehlt oder die die Spritzennadel nicht selber setzen können, bot die medizinische Industrie folgende Hilfen an.
Schon in den 30er Jahren gibt es Möglichkeiten sich dieser Hilfen zu bedienen.

Man unterscheidet zwischen den Einen, die die Spritze auf- oder einlegen und den Anderen, die eigentlich schon eigenständige Spritzen sind. Alle ermöglichen mittels Federkraft und Einstelltiefe der Kanüle, diese ins Fettgewebe zu verbringen. Erst jetzt wird das Insulin abgegeben. Diese Injektoren haben in den 50er und 60er Jahren ihre Hochkonjunktur. 
Auch bei der Einführung der Plastikspritzen ändert sich an diesem Problem nichts. Hier gibt es ebenfalls Möglichkeiten über die man verfügen kann.
Der wahre Durchbruch, wir schreiben das Jahr 1985, gelingt der Firma Novo.
In diesem Jahr kommt der erste so genannte PEN, ein Insulinabgabegerät, auf den Markt. Dieser Stift hat die Form eines solchen und verdient so diesen Namen. Er ersetzt von nun an das Mitnehmen von Spritze, Kanüle, Transportbehälter und Insulinampulle. 
In der DDR sieht dieser PEN ca. zwei Jahre später ähnlich aus.
Heute gibt es eine große Anzahl an solchen Spritzhilfen. Jährlich kommen viele Neue hinzu. Viele Betriebe produzieren diese Geräte. Im Repertoire verfügen alle über verschiedene Größen, Kanülengrößen, Dosierschritten für die Insulinabgabe, die Möglichkeit der Bestückung unterschiedlicher Insuline und Farben. 
Die ersten so genannten Insulin-Fertigpens kommen Ende der 90er Jahre und sollen so den diabetischen Alltag noch mal erleichtern. In diesen Geräten ist die Insulinampulle fest integriert, so dass man lediglich noch die Pennadel aufschrauben muss. Nach dem Verbrauch wird der Fertigpen entsorgt.

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