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Die Erforschung einer dauerhaften Insulinversorgung führte in den 70er Jahren zu Arbeiten am Bau eines Insulindosiergerätes. 
Sie soll den Patienten zur Verfügung gestellt werden, die trotz der aufkommenden ICT nicht oder sehr schwer einstellbar sind. Die ICT, die intensiv konventionelle Therapie oder Mehrspritzentherapie stößt auch zum Teil in der Flexibilität der Betroffenen an ihre Grenzen. Zudem arbeitet die Bauchspeicheldrüse beim Gesunden nicht nur fünfmal am Tag, d.h. selbst bei einer Therapie mit mehrmaligem Spritzen verschiedenster Insuline kann es zum Versorgungsmangel kommen. Kurz gesagt, man versucht eine normnahe Einstellung damit zu ermöglichen.
1980 schafft die Forschung eine erste praktikable Lösung und so kommt es zur Vorstellung der ersten tragbaren Insulinspritzenpumpe.
Nach meinen Informationen ist die Promedos, die mit Hilfe der Firma Siemens gebaute, erste Insulinpumpe der Welt.

Etwa zeitgleich kommt mit der Betatron I von Eli Lilly eine Wahlmöglichkeit hinzu.

Es folgen Mitte der 80er Jahre verschiedene Hersteller mit ihren Modellen.
Auch in der DDR ist es 1985 soweit. 
Die aktuellen Insulinpumpen geben heute in kurzfristigen Intervallen Insulin ab. Von der Pumpe führt es über einen Katheterschlauch zur Nadel. Diese wird positioniert und gesetzt. Der Wechsel dieses Hilfsmittels erfolgt in zwei- bis dreitägigen Wechsel. Das Blutzuckermessen entfällt allerdings nicht, weil es die heutigen Geräte noch nicht können. Sie werden mit Hilfe von so genannten Basalratentests, welche kohlenhydratfrei erfolgen, programmiert. Diese Basalrate gibt dann die Versorgung der Körperzellen ohne Nahrungsaufnahme wieder. Wird gegessen, muss durch Knopfdruck abgespritzt werden.

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